Sunday, 29 April 2018




L’association Notre-Dame de Luxembourg organise une conférence sur “Le don de conseil" qui sera donnée par le père Raymond (dominicain), le mardi 8 mai.

Le don de conseil est le don du Saint-Esprit qui développe en nous la vertu de Prudence. Ce thème complètera donc bien la précédente conférence.

La conférence aura lieu à 20H00 au centre paroissial de Strassen (à l’angle de la rue de l’église et de la rue des prés)

Proachainement: Le 26 juin : Introduction à la vertu de justice et vertu de religion

Wednesday, 21 February 2018



First Sunday of Lent 2018 / Premiere dimanche de Careme 2018


Lettre Pastorale pour le Careme de l`Archeveque de Luxembourg / Pastoral letter for lent from the Archbishop of Luxembourg for 2018




Below is  a copy of the pastoral letter from the Bishop of Trier for Lent 2018 commenting on a proposed translation of  the Lord's prayer in German:
Vous trouverez ci-dessous une copie de la lettre pastorale de l'évêque de Trèves pour le Carême 2018, commentant une traduction proposée de la prière du Seigneur en allemand:


Fastenhirtenbrief 2018 von Bischof Stephan Ackermann

Mit Jesus "Vater unser" beten

Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Trier,
wir stehen wieder am Beginn der vierzigtägigen Vorbereitungszeit auf Ostern. Das Evangelium des ersten Fastensonntags erzählt davon, dass der Geist Gottes Jesus vor Beginn seines öffentlichen Wirkens in die Wüste treibt, wo er vom Satan in Versuchung geführt wird. Vielleicht hören wir das Evangelium über die Versuchung Jesu dieses Mal mit einer besonderen Aufmerksamkeit. Denn seitdem Papst Franziskus sich bei einem italienischen Fernsehsender zur sechsten Bitte des Vaterunsers geäußert hat, wird darüber diskutiert, wie diese Gebetsbitte Jesu zu verstehen ist.
Während wir im Deutschen, aber z. B. auch im Englischen und im Italienischen beten: „und führe uns nicht in Versuchung“, zieht der Papst die Formulierung vor: „und lass uns nicht in Versuchung geraten“. Sie entspräche mehr dem Gott, den Jesus Christus verkündet hat, so der Papst. Angeregt durch diese Diskussion haben mich in den letzten Wochen eine Reihe von Mails und Briefen erreicht, in denen Menschen mir zum Teil sehr persönlich von ihrer Gebetserfahrung und von ihrem Gottesbild berichtet haben. Einige teilen die Ansicht des Papstes, die Bitte umzuformulieren, und so die Barmherzigkeit Gottes herauszustellen, zu dem es nicht passe, dass er die Menschen in Versuchung führt. Andere wiederum baten, mich dafür einzusetzen, dass diese Bitte nur ja nicht verändert und das Vaterunser leichtfertig „geglättet“ werde. Auch aus ökumenischer Sicht ist diese Frage gut zu bedenken, beten wir doch im Deutschen über die Konfessionsgrenzen hinweg mit denselben Worten.

„Lasst uns beten, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat“

„Lasst uns beten, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat“, so lautet eine der Gebetseinladungen zum Vaterunser, die unser Messbuch vorsieht. Durch diese Formulierung wird das Gebet in besonderer Weise an den Wortlaut Jesu zurückgebunden. Schauen wir also auf diesen Wortlaut, wie er uns von Matthäus und Lukas in ihren Evangelien überliefert ist. Obwohl beide griechischen Textfassungen des Vaterunsers sich in manchem unterscheiden, benutzen sie bei dieser Bitte dieselben Formulierungen.
Das entscheidende Wort, das sie verwenden, heißt auf Deutsch: „hineintragen“, „hineinbringen“. Damit ist eindeutig, dass es hier nicht um eine Sache geht, in die ich wie zufällig hineingerate, sondern um eine Situation, in die ich hineingeführt werde. „Und führe uns nicht in Versuchung“ ist die getreue Übersetzung des griechischen Originals. Und da diese Wendung auf die älteste Sammlung von Jesusworten zurückgeht, dürfen wir annehmen, dass sie das wiedergibt, was auch das Aramäische, die Muttersprache Jesu, ausdrücken wollte*. Sicher, eine Übersetzung stößt immer an Grenzen. Sie ist in einem gewissen Sinn immer schon eine Interpretation. Darum ist es wichtig, den Zusammenhang zu betrachten, in dem Jesus diese Bitte gesprochen hat.
* Vgl. Thomas SÖDING: Vaterunser und Versuchung, in: Christ in der Gegenwart 33/2017, 365.)

Verbunden mit Israels Glaubenserfahrung

Wie Jesus selbst ist auch das Vaterunser verbunden mit der Glaubenserfahrung des Volkes Israel. Wir finden sie in den Schriften des Alten Testaments. Dort ist an vielen Stellen davon die Rede, dass Gott seine Frommen auf die Probe stellt. Schon Adam und Eva wird der Baum der Erkenntnis, von dem sie nicht essen dürfen, buchstäblich vor die Nase gepflanzt. Sie können der Versuchung nicht widerstehen und werden zur Strafe aus dem Paradies vertrieben. Denken wir an Abraham, der in seinem Gehorsam erprobt wird, indem er seinen einzigen Sohn opfern soll. Oder an Hiob, der sein Vertrauen zu Gott nicht aufkündigt, obwohl ihm alles genommen wird. Hier wird die Versuchung sogar positiv gesehen: Sie stärkt das Vertrauen in Gott, indem sie den Menschen vor Herausforderungen stellt, in denen er sich im Glauben bewähren und reifen kann.
Vielleicht kennen Sie, liebe Schwestern und Brüder, solche Situationen der Erprobung aus Ihrem eigenen Leben. Damit meine ich Herausforderungen oder Krisen, an denen Sie letztendlich gewachsen und reifer geworden sind. Wenn der Psalmist beten kann: „Erprobe mich, Herr, und durchforsche mich. Prüfe mich auf Herz und Nieren“ (Ps 26,2), dann legt er es förmlich darauf an, versucht zu werden, um sich im Glauben bewähren zu dürfen.

Vertrauen auf Gottes Hilfe

Können wir Gott gegenüber eine solche Selbstsicherheit haben? Der Begriff der Versuchung ist für uns doch eindeutig negativ belegt. Wer in Versuchung geführt wird, der wird vom Guten abgebracht und zum Bösen verführt. Papst Franziskus hat Recht, wenn er sagt, dass Gott so etwas nicht tut. Gott spielt nicht mit dem Menschen. Gott will den Menschen nicht zum Bösen verführen. Aber wenn Gott der Allmächtige ist, dann sind auch die Situationen der Versuchung im Tiefsten von ihm mitgetragen. Wie das geht, ist für uns letztlich ein Geheimnis. Deshalb erinnert uns die sechste Vaterunser-Bitte auch daran, dass Gott all unser menschliches Verstehen übersteigt. „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“, heißt es beim Propheten Jesaja (Jes 55,8). Und Menschen fragen sich ja, ob die schlimme Lebenssituation, in der sie stecken, ursächlich mit Gott zusammenhängt oder warum er sie denn zugelassen hat.
Jesus selbst hat diese Erfahrung der Prüfung im Garten Getsemani durchgemacht. Deshalb kann der Hebräerbrief von Jesus sagen: Er ist „in allem wie wir in Versuchung geführt worden“ (Hebr 4,15). Versuchung ist die Gefahr, aufgrund von Not, Krankheit, Einsamkeit, Verzweiflung und Todesangst an allem irre zu werden, was mir bisher im Leben Halt gegeben hat: an meinem Glauben, meiner Hoffnung, meiner Liebe. Jesus kennt diese existenzielle Herausforderung, in der ein ganzes Leben zu scheitern droht. Wer betet: „und führe uns nicht in Versuchung“, der bittet darum, an Gott nicht irre zu werden. Damit aber bringt er zugleich sein Vertrauen zu Gott zum Ausdruck: Er traut Gott zu, ihn zu bewahren. Darum nennt er ihn auch Vater.

Reich Gottes und Kreuz

In eine solche Situation treibt der Geist Jesus am Beginn seines öffentlichen Wirkens. In der Wüste soll Jesus sich seines Auftrags gewiss werden; er soll sich entscheiden. Anders als die Evangelisten Matthäus und Lukas erzählt Markus nicht, wie Jesus der Versuchung durch den Satan widerstanden hat. Aber das erste Wort aus Jesu Mund macht deutlich, wie er sich entschieden hat: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15). Das ist die Kernbotschaft des Evangeliums. Mit Jesus bricht dieses Reich Gottes in der Welt an. Und wie geschieht das? Indem Jesus sich den Armen zuwendet, den Schwachen, den Sündern, denen also, die durch ihre Lebenssituation besonders in der Gefahr stehen, an Gott zu verzweifeln. Jesus heilt. Er vergibt Sünden. Er treibt Dämonen aus. Damit zeigt er, dass Gottes Macht stärker ist als das Böse. Und doch gibt es in unserer Welt bis heute immer noch genügend Situationen der Versuchung: Krieg, Terror, Hunger, Leid, aber auch persönliche Enttäuschungen, Krisen und Rückschläge, an denen man irrewerden kann. Das Reich Gottes ist bis heute nicht vollendet. Deshalb beten wir immer noch um sein Kommen.
Der ärgste Prüfstein des Glaubens aber ist das Kreuz. Es ist Grund genug, an Gottes Macht und Gegenwart zu zweifeln. „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“, so ruft Jesus am Kreuz (Mt 27,46). Gerade dadurch aber ist das Kreuz für uns zugleich das Zeichen der Hoffnung. Denn Jesus ist nicht an Gott irregeworden, auch wenn sein Gebet im Sterben ein Gebet der Klage ist. Aber Jesus hat der Versuchung widerstanden, sich in der Situation der größten Prüfung von Gott abzuwenden. Das hat er nicht nur für sich getan, sondern stellvertretend für all jene, die dazu nicht die Kraft haben. So ist Gott noch in den Abgründen unseres Lebens da und lässt sich finden als Heiland und Erlöser.

Als Kinder Gottes dem Bösen widerstehen

Liebe Schwestern und Brüder! Das Osterfest, auf das wir zugehen, ruft uns jedes Jahr neu unsere Taufe in Erinnerung. In der Feier der Osternacht werden wir dem Bösen widersagen, unseren Glauben an Gott bekennen und dann mit dem neu geweihten Taufwasser besprengt werden. Der heilige Cyprian von Karthago († 258) interpretiert das Vaterunser von der Taufe her. Er sagt: „Der neue, wiedergeborene … Mensch sagt zu Gott als erstes: ‚Vater’, weil er bereits angefangen hat, sein Sohn [und seine Tochter] zu sein.“ (Domin. or. 9). Das ist die Entscheidung, die uns in diesen 40 Tagen der Fastenzeit abverlangt wird: der Versuchung zum Bösen zu widerstehen und uns für Gott, unseren Vater, zu entscheiden. Wir können es. Denn durch die Taufe haben wir bereits angefangen, Kinder Gottes zu sein.
Ich lade Sie ein, die Wochen der Vorbereitung auf Ostern als eine Zeit des Gebetes zu nutzen und im Glauben zu wachsen. Das Vaterunser mit seinen einzelnen Bitten kann uns dazu ein guter Leitfaden sein. Von Frère Roger Schutz, dem Gründer der Gemeinschaft von Taizé, stammt das schöne Wort: „Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.“ Wenn wir diesem Rat folgen, dann wächst das Reich Gottes in dieser Welt und mit ihm die Kraft, der Versuchung zu widerstehen.
Dazu segne Sie alle der dreifaltige Gott,  der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Ihr Bischof
+ Stephan

Wednesday, 20 July 2016

Dominica IX Post Pentecosten



English:



Today we celebrate the feast day of our church.  We celebrate St Cunegonde of Luxembourg.  Cunegonde was married to a prince, Prince Henri, who also loved God. Saints are an example for us.  They show us how to live.  

This week we heard of the terrible event in Nice where so many have died.  We pray for their souls.
The world is not a safe place.  You cannot be sure even when you walk down the road.  There is only one true refuge.  The true refuge is the Lord Our God.  This is what the saints show us.  All the saints sought refuge in God.  St Cunegonde found her refuge in God.  This is our example.

But what can stop these terrible things from happening?  We have tried war.  We have tried more policing.  None of these things seem to stop these people from doing such evil.    But there is something that we must all do as Christians.  We must pray for the conversion of the people who commit such crimes.  We must pray for their conversion to Our Lord Jesus Christ.  We call on St Cunegonde to intercede for us before God.


Francais:

Aujourd'hui, nous célébrons le jour de la fête de notre église. Nous célébrons St Cunégonde de Luxembourg. Cunégonde était mariée à un prince, le prince Henri, qui aimait aussi Dieu. Saints sont un exemple pour nous. Ils nous montrent comment vivre.


Cette semaine, nous avons entendu le terrible événement à Nice où tant sont morts. Nous prions pour leurs âmes.
Le monde est pas un endroit sûr. Vous ne pouvez pas être sûr que même lorsque vous marchez sur la route. Il n'y a qu'un seul vrai refuge. Le vrai refuge est le Seigneur Notre Dieu. Voici ce que les saints nous montrent. Tous les saints ont cherché refuge en Dieu. St Cunégonde a trouvé son refuge en Dieu. Ceci est notre exemple.

 
Mais ce qui peut arrêter ces choses terribles de se produire? Nous avons essayé la guerre. Nous avons essayé plusieurs policiers. Aucune de ces choses semblent empêcher ces gens de faire ce mal. Mais il y a quelque chose que nous devons tous faire en tant que chrétiens. Nous devons prier pour la conversion des personnes qui commettent de tels crimes. Nous devons prier pour leur conversion à Notre Seigneur Jésus-Christ. Nous appelons St Cunégonde d'intercéder pour nous devant Dieu

Dominica IX Post Pentecosten


Dominica VIII Post Pentecosten



English:


Today the Gospel (Luke 16:1-8), Jesus tells the story of the canny steward.  The steward knows that his master will take away his job.  So what does he do?  He reduces debts that people have with his master whilst he still has the power to do so.  

But what is Jesus telling us here?  Surely he is not asking us to behave like this at our employers expense in our daily jobs?  No,  Jesus is commending  his actions in so far as the steward is preparing for the future after he loses his position.  Jesus wants us to think of what happens after we lose our position here on Earth – in other words, we need to prepare for the future after we die.  The eternal future.   

We need to consider what are in our possession and under our power in this earthly life and channel them towards preparing for the future eternal life after we die.  If even this steward thought like this for the relatively short earthly life after he is cut from his work as a steward, how much more should we Christians prepare for what happens after our earthy lives are cut down!


Francais:

Aujourd'hui, l'Evangile (Luc 16: 1-8), Jésus raconte l'histoire de l'intendant rusé. L'intendant sait que son maître va enlever son travail. Donc, que fait-il? Il réduit les dettes que les gens ont avec son maître alors qu'il a encore le pouvoir de le faire.
Mais ce qui est Jésus nous dit ici? Assurément, il ne nous demande pas de se comporter comme ça avec nos employeurs? Non, Jésus se félicitant de ses actions dans la mesure où l'intendant se prépare pour l'avenir après il perd sa position. Jésus veut que nous pensons à ce qui se passe après que nous perdons notre position ici sur Terre - en d'autres termes, nous devons nous préparer pour l'avenir après notre mort. L'avenir éternel.
 Nous devons considérer ce que sont en notre possession et sous notre pouvoir dans cette vie terrestre et les canaliser vers la préparation pour la vie éternelle après la mort. Si même ce steward pensait comme cela pour la vie terrestre relativement court après qu'il est coupé de son travail, combien plus devons-nous les chrétiens se préparer à ce qui se passe après nos vies terreuses sont coupés! 

Tuesday, 16 February 2016

Dominica I in Quadragesima 14.02.2015

Three Temptations of Christ, detail, (1481-82), fresco by Sandro Botticelli (1445-1510), Sistine Chapel, Vatican

Dominica I in Quadragesima



English:

It is the first Sunday of Lent. Lent is a time for fasting and abstinence. It is good for us to do this. However, in these times, such Lenten observance is unpopular. Abstain? No, today, it is about self indulgence. It is about the self. Practicing self control? What an idea! As for denying oneself for the Glory of God - well, who does anything for the Glory of God these days! No, Lent is not popular. But we must not listen to our popular culture. Jesus is our example. He must always be our example to follow. Today, in the Gospel we hear how Jesus went out into the wilderness and fasted for forty days. The devil did not like this and tried to stop Him. The devil came and tempted Him. When people discourage you from observing Lent they are like the devil. Remember this. Follow Jesus instead.

The devil tempted Christ. Satan tempted Him to give into His physical and material needs and desires and turn stones to bread. We live in a world that continually tells us to indulge our physical natures. We share this temptation. But Jesus replied, "Man does not live on bread alone". Let us follow Jesus.

Satan tempted him with the glories of the world. In our world of materialism, we are told to go after what the world offers and ignore God. We share this temptation. But Jesus replied, "Worship the Lord your God and serve him only". Let us follow Jesus.

Satan tempted Christ to put God to the test. Is this a temptation that does not apply to modern times? Oh no! We live in a world where we dare to challenge God when we see things we do not like (How could God do or allow this?). We live in a world that demands that God even prove Himself to Be! Do we live in a style that may be compared to spiritually throwing ourselves down from a high point and yet presuming that God will save us no matter what? As Jesus said, "Do not put the Lord your God to the test".

Forty days in the wilderness before Christ began his ministry. Forty is a special number in the Bible. Moses spent forty days on Mount Sinai. Israel spent forty years wandering in the desert. So many examples. Jonah warned Ninevah for forty days. Elijah spent forty days without food or water on Mount Horeb. There are more... Yes, forty represents a period of testing. A period of preparation. And we use the forty days of Lent to prepare for Easter. To prepare for the Risen Christ. Let use prepare properly. Fast and abstain. Fortify ourselves against temptation.


Francais:

Il est le premier dimanche de Carême. Le Carême est un temps pour le jeûne et l'abstention de choses. Il est bon pour nous de le faire. Cependant, en ces temps, ce respect du Carême est pas aimé. Abstention? Non, aujourd'hui, il est sur l'auto indulgence. Il est à propos de l'égoïsme. Pratiquer la maîtrise de soi? Quelle idée! Quant à se renier pour la Gloire de Dieu - et, qui considère la Gloire de Dieu de nos jours? Non, le Carême est pas populaire. Mais il ne faut pas écouter notre culture populaire. Jésus est notre exemple. Il doit toujours être notre exemple à suivre. Aujourd'hui, dans l'Évangile, nous entendons comment Jésus est allé dans le désert et a jeûné pendant quarante jours. Le diable n'a pas aimé cela et a essayé de L'arrêter. Le diable est venu et L'a tenté. Quand les gens vous décourager d'observer le carême ils sont comme le diable. Rappelez-vous ceci. Suivre Jésus à la place!

Le diable tenté Christ. Satan L'a tenté de céder à ses besoins et désirs physiques et matérielles et de transformer les pierres à pain. Nous vivons dans un monde qui nous dit sans cesse de se livrer nos natures physiques. Nous partageons cette tentation. Mais Jésus répondit: "L'homme ne vit pas seulement de pain". Suivons Jésus.

Satan l'a tenté avec les gloires du monde. Dans notre monde du matérialisme, ils nous disent d'aller après ce que le monde offre et d'ignorer Dieu. Nous partageons cette tentation. Mais Jésus lui répondit: "Adorez le Seigneur, ton Dieu, et tu le serviras lui seul". Suivons Jésus. 

Le diable a tenté le Christ de mettre Dieu à l'épreuve. Est-ce une tentation qui ne convient pas à l'époque moderne? Oh non! Nous vivons dans un monde où l'on ose défier Dieu quand nous voyons les choses qui ne nous plaisent pas (Comment Dieu pourrait faire ou autoriser cette action?). Nous vivons dans un monde qui exige que Dieu même lui-même se révéler! Regardez nos vies. Dans un sens spirituel, sommes-nous sautons volontairement bas d'un point haut et pourtant présumer que Dieu va nous sauver quoi qu'il arrive? Comme Jésus a dit, "Ne mettez pas le Seigneur ton Dieu à l'épreuve". 

Quarante jours dans le désert avant Jésus-Christ a commencé Son ministère. Quarante est un numéro spécial dans la Bible. Moïse a passé quarante jours sur le mont Sinaï. Israël a passé quarante ans à errer dans le désert. Donc, de nombreux exemples. Jonah averti Ninive pendant quarante jours. Élie passa quarante jours sans eau ni nourriture sur le mont Horeb. Il y a plus ... Oui, quarante représente une période d'essai. Une période de préparation. Et nous utilisons les quarante jours du Carême pour se préparer à Pâques. Pour préparer pour le jour du Christ Ressuscité. Préparer correctement. Faire jeûne et s'abstenir. Augmenter notre force contre la tentation. 

Sunday, 7 February 2016




Dominica in Quinquagesima 07.02.16


Francais, Deutsch, Portugues............


Français: Lettre Pastoral de l`Archeveque pour le temps de Careme 2016:





English:  Today`s homily was replaced by the reading of the pastoral letter from the Archbishop of Luxembourg:





Deutsch:

Pastorale Weisungen für die Fastenzeit 2016 -

Umkehr und Rückkehr zur vollen Gemeinschaft mit Christus im Jahr der Barmherzigkeit

Die Kirche bereitet sich seit frühester Zeit durch eine vierzigtägige Bußzeit auf die österliche Feier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi vor. Die Christen bemühen sich ihren Lebensstil so zu ändern, dass durch Gebet, Verzicht, Versöhnung und konkrete Nächstenliebe Christus mehr Raum in ihrem Leben gewinnt. Sind sie untereinander barmherzig, legen sie Zeugnis ab für die unendliche Barmherzigkeit Gottes.

Die Fastenzeit ist die bevorzugte Zeit der Gnade für die Umkehr und die Rückkehr zur vollen Gemeinschaft mit Christus. Dies geschieht insbesondere durch die volle Teilnahme an der Feier der Eucharistie, aber auch in besonderem Maß durch den Empfang des Bußsakramentes.

In der Feier der Eucharistie wird die volle Gemeinschaft der Getauften mit dem Herrn und seiner Kirche sichtbar. Die Kirche empfiehlt daher den ehrfürchtigen Kommunionempfang bei jeder Messfeier. Jeder Gläubige aber soll wenigstens einmal im Jahr, nach Möglichkeit in der österlichen Zeit (zwischen Aschermittwoch und Pfingsten), die Kommunion empfangen und durch diese volle Teilnahme an der Eucharistie seine Gemeinschaft mit der Kirche zum Ausdruck bringen.

Im Bußsakrament wird dem Christen, der seine Sünden bereut und aufrichtig bekennt, im Namen Gottes die Vergebung geschenkt; so erfährt er konkret die göttliche Barmherzigkeit. Jeder Christ soll sich regelmäßig prüfen, ob er in einer wichtigen Sache bewusst und freiwillig gegen Gott und gegen die Kirche, gegen seine Mitmenschen oder gegen sich selbst schuldig geworden ist. Wer sich in diesem Sinne einer schweren Sünde bewusst ist, soll diese möglichst bald, wenigstens aber innerhalb eines Jahres in der Feier des Bußsakramentes bekennen. Er ist aber auch verpflichtet, allen angerichteten Schaden nach besten Kräften gutzumachen. Auch den Gläubigen, die keine schweren Sünden zu beichten haben, wird zur sakramentalen Sündenvergebung die öftere Feier des Bußsakramentes empfohlen, wodurch sie Gott seiner überaus reichen Barmherzigkeit vergewissert. Die persönliche Beichte fördert zudem die Selbsterkenntnis und trägt zur inneren Reife bei. Die Zeit für die österlichen Sakramente (Bußsakrament, Kommunion) erstreckt sich in unserer Erzdiözese von Aschermittwoch bis Pfingstmontag einschließlich.

Durch das Fasten und alle anderen Formen des Verzichts wird der Mensch frei gegenüber den eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Er wird frei gegenüber Gott und seinen Mitmenschen. Das Abstinenzgebot mit dem Verzicht auf Fleischspeisen am Aschermittwoch und Karfreitag verpflichtet alle ab dem vollendeten 14. Lebensjahr. Das Fastengebot mit dem „Fastenopfer“ nach der freien Verantwortung des einzelnen Christen verpflichtet zwischen dem 18. bis zum Beginn des 60. Lebensjahres. Als Zeichen der Umkehr im Sinne der bewussten Hinkehr zu Gott und den Menschen, besonders der Bedürftigen, bittet der Erzbischof das Abstinenz- und Fastengebot darüber hinaus an allen Freitagen der Fastenzeit zu befolgen. Entschuldigt ist, wer durch Krankheit, auf Reisen, am fremden Tisch oder durch schwere körperliche Arbeit daran gehindert ist. Seelsorger und Eltern sollen dafür sorgen, dass auch diejenigen, die wegen ihres jugendlichen Alters zu Fasten und Abstinenz nicht verpflichtet sind, zu einem echten Verständnis der Buße als Hinwendung zu Gott und den Notleidenden geführt werden.

Möge die Zeit des Fastens und des Betens im Jahr der Barmherigkeit uns alle näher zu Gott und zueinander führen.

(mitgeteilt vom Erzbischöflichen Ordinariat)

Portugues:

“Misericordiosos como o Pai”

Carta Pastoral do Arcebispo para a Quaresma de 2016

Queridas irmãs e queridos irmãos!

Este ano, o tempo da Quaresma reveste-se de um carácter muito especial. O tempo da Quaresma no ano da Misericórdia, que começámos a celebrar com toda a Igreja a 8 de Dezembro de 2015, põe no centro das nossas vidas, mais do que é habitual, a misericórdia de Deus. Durante estes quarenta dias do tempo de penitência pascal, devemos reflectir acerca da nossa caminhada com Deus e com os homens, perceber onde nos encontramos na nossa vida de fé e de oração, estar atentos aos nossos irmãos e irmãs, abrirmo-nos a Deus. Uma das mais belas imagens para este tempo de conversão é a parábola do Filho Pródigo (Lc 15, 11-32), que nos fala de um filho, que não quer continuar a viver na casa do pai bondoso, no bem estar do lar paterno. O filho quer fazer a experiência do “mundo”, procurar a felicidade noutros lugares, pensando que poderia ter uma vida mais agradável longe de casa, e longe do pai. No início tudo corre bem: não tem saudades de casa, diverte-se, e está sempre bem disposto. Até ao dia em que o dinheiro acaba, que os pseudo-amigos começam a abandoná-lo, e tem de começar a trabalhar, a guardar porcos. Depois de fazer um exame de consciência, e de uma grande reflexão, o filho decide regressar a casa e pedir ao pai que o deixe trabalhar como se fosse um dos seus empregados. A reacção do pai é a parte mais maravilhosa desta história: não se zanga com o filho, mas, pelo contrário, espera ansiosamente, todos os dias, o seu regresso a casa. Quando ainda estava longe, o pai vê o filho e, enchendo-se de compaixão, corre a abraçá-lo, não lhe pede explicações, e faz uma grande festa para celebrar o seu regresso.

Quando aplicado à nossa vida, esta parábola mostra-nos a misericórdia infinita de Deus. Deus está, todos os dias, à nossa espera, à espera que voltemos para Ele. Sim, Deus tem pressa em se encontrar connosco, para nos envolver com o seu amor e misericórdia. Podemos dizer que Deus é assim, e é assim para todos os homens. Este ano, o tempo da Quaresma convida-nos a deixarmo-nos tocar pela misericórdia de Deus, a deixarmo-nos invadir por esta misericórdia, e sentirmo-nos amados por Ele.
O sacramento da reconciliação, no qual vos convido a participar especialmente durante este tempo da Quaresma, é um momento privilegiado para sentir o amor e a misericórdia de Deus. Não se trata de nos sentirmos culpados, de termos a consciência pesada, ou de nos acusarem do mal que fizemos - mas se quisermos ser verdadeiramente honestos temos de reconhecer que não somos assim tão perfeitos, como muitas vezes queremos ser, diante de nós, e dos outros. Não se trata de uma questão de culpa, mas ao contrário, de nos deixarmos tocar pela misericórdia de Deus, que se expressa de uma forma muito concreta nas belas palavras da fórmula da absolvição dos pecados pronunciada pelo padre. Podemos então experimentar como somos importantes para Deus, como cada um de nós é único a Seus olhos, e como Ele nos envolve com o Seu amor. Não posso deixar de repetir mais uma vez: Voltai a confessar-vos! Abri-vos à misericórdia de Deus! Aceitai o amor de Deus!

A Quaresma não é apenas um tempo para nos deixarmos tocar pela misericórdia de Deus, mas também para praticarmos as Obras de Misericórdia. A tradição da Igreja conhece, para além das 7 obras espirituais, 7 obras de misericórdia corporais: dar de comer a que tem fome, acolher o estrangeiro, vestir os nus, visitar os enfermos, visitar os presos, enterrar os mortos, e dar esmola. Muitas destas obras são feitas por instituições da Igreja ou do Estado. Mas também aqui, e de forma ainda mais evidente, a questão principal passa por abrir o coração às pessoas com dificuldades, deixar-se tocar pela angústia dos que sofrem, e pensar como poderei, conscientemente, ajudar o outro no seu sofrimento, como lhe oferecer um lugar na minha vida, e na vida da sociedade, para que possa sentir-se aceite. Neste aspecto, os cristãos são particularmente interpelados, uma vez que vivemos numa época em que um tão grande número de pessoas vem bater à porta da Europa para poder encontrar um lar seguro. Será que estas pessoas, de repente, quando estão entre nós, perdem a dignidade de seres humanos? Não podemos falar apenas de um Deus que deve ser misericordioso connosco, quando fechamos o nosso coração, as nossas portas e as nossas fronteiras aos outros.
Queridas irmãs, queridos irmãos! Festejamos ainda neste Ano Santo da Misericórdia, o 350º aniversário da eleição de Nossa Senhora, Consoladora dos Aflitos, como padroeira da cidade do Luxemburgo. Não pensem que é um jubileu que nada tem a ver com o Ano Santo. Podemos invocar e reconhecer Maria como Mãe da Misericórdia, “Mater misericordiae”. Há mais de três séculos que a população se entregou à protecção e intercessão de Maria, e que desde então nos acompanha no Luxemburgo, protegendo o nosso país e os seus habitantes. Assim, o jubileu da Consoladora deve ser para nós um tempo de graça, durante o qual nos entregamos de novo a Maria, depositamos nas suas mãos as súplicas e a renovação da nossa Igreja do Luxemburgo, durante o qual lhe podemos entregar as preocupações do mundo. Maria acompanha-nos e conduz-nos, agora e sempre, ao seu Filho Jesus Cristo, em quem resplandece a misericórdia de Deus para nós, para que também nós possamos ser tão misericordiosos como o nosso Pai no Céu!

Luxemburgo, Festa da Apresentação do Senhor, 2 de Fevereiro de 2016
+ Jean-Claude Hollerich
Arcebispo do Luxemburgo






Monday, 18 January 2016

Dominica II post Epiphaniam

Marriage at Cana by Giorgio Vasari (1566)

Dominica II post Epiphaniam


English:

Today we hear the gospel reading about the Marriage at Cana where Jesus turned water into wine.

Firstly, let us remark on the fact that there is great joy and merriment associated with this miracle.  This miracle reveals the Glory of God and we should rejoice and find happiness in God's Glory.  Heaven will be eternal rejoicing and happiness in the presence of God's Glory.  It has often been compared to a wedding feast.  And today we hear how Jesus performs His first miracle at a wedding feast.

But let us look at the role of Mary, the mother of Jesus.  Whilst the other guests enjoy themselves,  she is ever watchful.  She sees that there is a problem.  The wine will run out and this will embarrass the wedding couple and their family.  With an open and loving heart, she understands their problem and brings it directly to Jesus.  She calls on her Son.  She intercedes for them. She trusts Him completely and herself acts in accordance with that trust when she calls the attendants and says "Do whatever He tells you!"

And this is still the way it is!  Mary sees our problems and cares for us too.  We should not hesitate to bring our troubles to her.  She will intercede for us with her Son.    She also teaches us to put our complete trust in Jesus Christ.

One thing puzzles some people, why did Jesus say, "What would you have me do, woman? My hour has not yet come." What does this mean? After all, Jesus did go on and do what Mary hoped He would do....

It means that God has definite plans for the future. But it also means that things may be changed by prayer. Yes, God will respond to our prayers. God will respond to intercession on our behalf from the saints. God will respond to a plea from Mary, Our Lady, Our Mother in Heaven. Even though His hour had not yet come, the hour of God Incarnate, He still responded to her. Yes, we must have confidence in Mary. We find our way to Jesus through her. Even saying one sincere Hail Mary can produce profound miracles:

Hail Mary full of Grace, the Lord is with Thee
Blessed art Thou amongst Women
and Blessed is the Fruit of Thy Womb, Jesus.

Holy Mary, Mother of God
Pray for us sinners now and at the hour of our death.
Amen





Francais:


Aujourd'hui, nous entendons l'Évangile lecture sur les Noces de Cana, où Jésus a transformé l'eau en vin.Tout d'abord, remarquons sur le fait qu'il ya beaucoup de joie et de gaieté associé à ce miracle. Ce miracle révèle la gloire de Dieu et nous devons nous réjouir et de trouver le bonheur dans la Gloire de Dieu. Le ciel sera joie éternelle et le bonheur dans la présence de la Gloire de Dieu. Il a souvent été comparée à une fête de mariage. Et aujourd'hui, nous entendons comment Jésus accomplit son premier miracle à une fête de mariage.

Mais penchons-nous sur le rôle de Marie, la mère de Jésus. Tandis que les autres invités se amusent, elle est toujours vigilant. Elle voit qu'il ya un problème. Le vin sera à court et cela va embarrasser le couple de mariage et de leur famille. Avec un coeur ouvert et aimante, elle comprend leur problème et l'amène directement à Jésus. Elle appelle son Fils. Elle intercède pour eux. Elle Lui fait entièrement confiance et se agit en conformité avec cette confiance quand elle appelle les serviteurs et dit: "Faites tout ce qu'Il vous dira!"

Et cela est encore la façon dont il est! Marie voit nos problèmes et prend soin de nous aussi. Nous ne devrions pas hésiter à apporter à nos problèmes pour elle. Elle intercède pour nous auprès de son Fils. Elle nous apprend aussi à mettre notre confiance en Jésus-Christ. 

Une chose intrigue certaines personnes, pourquoi Jésus dire: "Femme, qu'est-ce que cela pour moi et pour vous ? Mon heure n'est pas encore venue." Qu'est-ce que cela signifie? Après tout, Jésus n'a continuer et faire ce que Marie espérait qu'il ferait .... 



Cela signifie que Dieu a des plans précis pour l'avenir. Mais cela signifie aussi que les choses peuvent être changées par la prière. Oui, Dieu répondra à nos prières. Dieu répondra à intercéder en notre faveur des saints. Dieu va répondre à un appel de Marie, Notre-Dame, Notre Mère du Ciel. Même si son heure était pas encore venu, l'heure de Dieu incarné, Il a répondu encore à elle. Oui, nous devons avoir confiance en Marie. Nous trouvons notre chemin à Jésus par elle. Même disant sincère Je vous salue Marie peut produire de profonds miracles:

Je vous salue, Marie pleine de grâce ;
le Seigneur est avec vous.
Vous êtes bénie entre toutes les femmes et Jésus,
le fruit de vos entrailles, est béni.

Sainte Marie, Mère de Dieu,
priez pour nous pauvres pécheurs,
maintenant et à l’heure de notre mort.
Amen